Next Generation Mini Drivers!

Herzlich willkommen!



Ich weiß, eigentlich nennt der Esel sich zuletzt, aber in meinem Fall ist mein Mini nun mal der Esel.

Erstmal zu meiner Geschichte. Nunja mit den Minis fing das bei mir nicht erst nach ein paar Wochen an, sondern schon bei meiner Geburt. Der 22.09.1998 ist zwar ein Dienstag gewesen, aber trotzdem kann man sagen, dass ich zum ersten Treffen des Clubs „die unmögliche Mini i.G.“ geboren bin. Da mein Vater so ziemlich meine halbe Geburt verpasst hat, wird es wohl ein echt geiles Treffen gewesen sein. Aufgrund der

Winterpause war mein erstes Treffen leider erst 1999 in Braunschweig. Aufgewachsen bin ich wortwörtlich mit dem Mini meines Vaters, den er sich im Oktober 1998 angeschafft hat. Egal ob Einschulung oder Konfirmation, er war immer dabei. Seit vorletztem Jahr hat sich die Familie um ein 4 rädriges Brüderchen vergrößert und er ist jetzt mein Wegbegleiter. Meine nächste Station ist das Abitur und bei der Zeugnisvergabe sind hoffentlich beide Knutschkugeln zum ersten mal gemeinsam am Start.


Mein Leben ist zwar die Miniszene und das Leben mit dem Mini, dennoch habe ich natürlich auch noch andere Hobbys, wie das Zeichnen oder das Lesen, aber natürlich auch das Finger schmutzig machen. Weiberkrams fällt da grundsätzlich eher weg…

 

Wer immer noch keinen Plan hat wer ich bin, der sollte wohl mal seinen bequemen Hintern auf das Treffen in Schloss-Holte Stukenbrock bewegen und sich dort an das Männerkarussel begeben, denn dort könnte ich drin stehen.

Emil- Der Mini mit seinem eigenen Willen

Meine kleine weiße Knutschkugel, von mir liebevoll Emil genannt, kenn ich gefühlt auch schon mein Leben lag. Für das Verständnis ist es wichtig zu wissen, dass ,, Die unmögliche Mini i.G.“ mal ein sehr großer Club war, und dass die Vorbesitzer ebenfalls in dieser Interessensgemeinschaft Mitglied waren. Der Kleine war 2003 auf seiner bisher einzig großen Reise in Italien auf dem IMM, danach war er im Endeffekt nur ein Auto für kleinere Strecken und daraufhin dann ein Auto für die Garage, da klein Emil so einige Probleme hatte. Aufgrund dieser Probleme sollte er dann 2010 eigentlich schon als IMM Mini fungieren, aber es kam anders, denn der Besitzer konnte sich damals einfach noch nicht von ihm trennen, was für mich absolut verständlich ist. Dann im November 2014 kam ich durch meinen Vater an den Kleinen. Der Kleine stand in der nächst größeren Stadt in einer Garage nicht weit von der Halle, wo schon die anderen Minis standen (Papas Projekte wenn die Kinder aus dem Haus sind).

 

 Am Anfang wollte er nicht einmal laufen, ist ja auch verständlich wenn die Zündkerzen bedeckt von Spinnweben waren. Mit Zuspruch und Papas Drohungen lief er dann schließlich doch noch, zwar nicht gut, aber er lief. In der Halle angekommen sollte sein Schweller auf der Beifahrerseite dann geschweißt werden, aber scheinbar wollte der Kleine mal wieder nicht so wie alle anderen wollten und hat dann gezeigt, dass er auch als Grill fungieren könnte. Nachteil: der Innenraum war mit einem mal wie leergefegt…

 

 

Danach kam die Wideraufbauphase mit noch größeren Problemen. Wenn die Schaniere für die Motorhalterung herausbrechen, dann hat man so einige Probleme und ich spreche hier aus Erfahrung. Klar könnte man jetzt ankommen und sagen, dass man ja die andere Halterung nehmen könnte. Diese wäre dann zum ersten nicht so stabil gewesen und zum anderen hätte der Kleine dann ja seinen Willen durchgesetzt. Also gab es eine ca. 3 Monatige Schraubpause im Motorraum. Das sah dann etwa so aus

Die kleinen Probleme sind wahrscheinlich eher unwichtig für die Außenstehenden, aber irgendwann waren die dann jedenfalls im Griff und der Kleine bekam seinen TÜV und wurde schnell im Mai 2016 angemeldet. Aber damit waren noch nicht alle Baustellen abgeschlossen, denn auf dem Hof mal kurz hin und her zu fahren ist natürlich nochmal was anderes, als auf der Straße durch die Kurven zu jagen. Als klein Emil dann für mich bereit war, war ich es scheinbar trotz Führerschein aber noch nicht für ihn, denn bei der ersten Fahrt hab ich mal grade so nach 5 km den Auspuff abgefahren. Bin halt blond und ich steh dazu, außerdem darf sich an dieser Stelle jeder mal an die Nase fassen.

Finger von den Nasen denn es wird wieder ernst. Irgendwann waren wir beide dann bereit für unser erstes gemeinsames Treffen und da sollte es dann nach Braunschweig gehen. Erstes Treffen ohne Papa, aber mit eigenem Mini. Mal nen Abenteuer und erst recht wenn die Antriebswelle auf dem Platz rausrutscht. Nochmal ein riesiges Dankeschön an alle Helfer und an den persönlichen Beistand.

 

Die anderen Treffen sahen nicht großartig anders aus, abgesehen davon, dass jedes Mal ein anderes Problem auftrat. Meine nächsten Ziele sind im Endeffekt simpel: das Auto in einem guten Zustand erhalten und das H-Kennzeichen erlangen; vom optischen her hätte ich gern das Dach neu lackiert, da die letzten Spuren vom Brand leider noch zu sehen sind, außerdem hätte ich gerne noch neue Felgen in schwarz, vorzugsweise mit einem roten Rand, da das Auto dann noch mehr in die Farbrichtung Schneewittchen geht. Schwarz wie Ebenholz, rot wie Blut und weiß wie Schnee.

Mal schauen was die nächste Saison so bringt, aber wir sind jedenfalls dabei. Man sieht sich ja bestimmt, ansonsten gutes durch die Kurven jagen!